Eine bessere Busverbindung ins Sellraintal ist unabdingbar

Einen Vorstoß in Sachen öffentlicher Personennahverkehr macht nun unser Bürgermeister, Dr. Georg Dornauer. Bereits im Jahr 2012 lancierten WIR Sellrainer im Gemeinderat das Nightliner-Angebot ins Sellraintal. Ausfluss dieser Initiative war eine deutliche Verbesserung des gesamten Angebotes. Fünf Jahre später möchten wir weiter an dieser Schraube drehen:

„Es gibt für mich einige Schlüsselfaktoren, die für den ländlichen Raum unabdingbar sind. Neben einer funktionierenden Kinderbetreuung - auch dieses Angebot erweitern wir bereits ab dem kommenden Herbst für Kindergarten und Volksschule - muss auch der öffentliche Nahverkehr bestens funktionieren. Günstig alleine ist zu wenig, es muss auch das Angebot stimmen. Da sehen WIR Sellrainer noch Luft nach oben für das gesamte Tal.“
„Ich bin mir sicher, dass uns der VVT (Verkehrsverbund Tirol) erneut unterstützen wird.“
Anbindung der beiden Orsteile Tanneben und Tauegert
Ein besonders Anliegen ist uns die künftige Anbindung der beiden Ortsteile Tauegert und Tanneben. „Nach der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2015 war die L13 Sellraintalstraße wochenlang gesperrt. Die Ausweichroute des Busverkehrs über Oberperfuss und Grinzens hat wunderbar funktioniert. Es muss diesmal gelingen, beide Ortsteile in einer vernünftigen Taktung im neuen Fahrplan zu berücksichtigen. Die Nachfrage besteht, daher muss die Politik für das Angebot sorgen“, ist unser Bürgermeister überzeugt.
Die politischen Gespräche sollen nun rasch geführt werden. „Unser Ziel ist es, bereits bei der nächsten Fahrplanumstellung im Dezember 2017, eine weitere Verbesserung für unsere Bevölkerung zu erzielen.“

WIR Sellrainer bleiben unabhängig!

Die Freude über den Wahlerfolg war in Sellrain groß. Dr. Georg Dornauer jun. wurde bekanntlich zum Nachfolger von Langzeit-Bürgermeister Norbert Jordan gewählt. Er konnte sich mit fast 55% in der Direktwahl gegen Benedikt Singer durchsetzen.
Zu den ersten Gratulanten zählte auch SPÖ-Chef Ingo Mayr. Nun stellt Dornauer einmal mehr klar: "Ich bin SPÖ-Bezirksvorsitzender und im Landtagsklub der Sozialdemokraten als stellvertretender Klubdirektor tätig. Dass die Freude innerhalb der Tiroler SPÖ über einen neuen Bürgermeister groß ist, dürfte verständlich sein", so Dornauer.
Wenig bis kein Verständnis hat Dornauer für ungenaue Pressemeldungen. "Wenn es heißt ,Sellrain ist rot', dann ist das schlichtweg falsch. Zum einen ist unsere Liste "WIR Sellrainer" parteiunabhängig, andererseits befindet sich außer mir kein einziges SPÖ-Mitglied auf dieser Liste. Es geht uns ausschließlich um ein lebenswerteres Sellrain und nicht um parteipolitische Positionierungen."

Unabhängigkeit als Grundprinzip
Dornauer erklärte auch gegenüber dem Tiroler Gemeindeverband, dass seine Mandatare als unabhängig einzustufen sind. Auch den Wahlkampf finanzierte Dornauer zur Gänze selbst. "Das war meiner Liste wichtig. Die Unabhängigkeit ist sozusagen eines unserer Grundprinzipien."
Abschließend stellt Dornauer klar, dass er auch nicht von einer roten Mehrheit im Gemeinderat sprechen möchte. "Ich suche in den nächsten Tagen das Gespräch mit den beiden anderen Fraktionen, zumal ich beide Spitzenkandidaten in die künftige Arbeit einbinden möchte." Dornauer kündigte vor der Wahl ein gemeinsames Programm für Sellrain an. Die konstituierende Sitzung findet in Sellrain am Dienstag, 15. März, statt.

Wir sagen DANKE!





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WIR Sellrainer
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